Thaiboxen

Entgegen seinem weitverbreiteten Image - ein harter, aber fairer Sport mit strengen Regeln.

Eine sehr gute Kondition, Willensstärke, hohes technisches Können und taktische Intelligenz und nicht zuletzt Fairness und Moral sind Grundvoraussetzungen, um diesen Sport ausüben zu können.

Die Gesundheit des Sportlers ist im Training wie auch im Wettkampf oberstes Gebot.

Große Bedeutung hat Thaiboxen in den letzten Jahren in der Jugendarbeit gewonnen.

Sie lernen häufig, sich der Gruppe des stärkeren anzuschließen, in der oft genug eine unmissverständliche Sprache gesprochen wird: der starke gewinnt, der schwache unterliegt - und das ungeachtet von Fairness; Respekt und Toleranz.

Im heutigen nebeneinander der verschiedenen Kulturen und Nationalitäten mit ihren unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen, Einkommensverhältnissen und Zukunftsperspektiven findet sich genug Nährboden für Vorurteile, Anfeindungen und letztlich dann auch gewaltsame Auseinandersetzungen: im Training erlernen Jugendliche und bereits Kinder, ihren gegenüber mit Respekt zu behandeln, und ihre und die Grenzen anderer zu erkennen und akzeptieren: von der ersten Unterrichtsstunde an wird den Sportlern vermittelt, dass der unüberlegte Einsatz mit bloßer körperlicher Gewalt Schaden verursacht und aus der Gemeinschaft ausgrenzt.

Die Folgen unsportlichen Verhaltens sind unmittelbar und bisweilen schmerzhaft. Die Jugendlichen lernen, dass sie durch regelmäßiges Training und regelgemäßes Verhalten nicht nur faszinierende Fähigkeiten und körperliche Fitness erwerben, sondern dass sie für diese Fähigkeiten auch Verantwortung übernehmen müssen.

Die Vorstellung vom ungeschlagenen Superkämpfer, der auf der Straße jeden Konflikt handgreiflich zum Besten regelt, weicht schnell der Erfahrung und dem Spaß daran, dass anstrengendes Training und Disziplin echte Erfolge in der Gemeinschaft ermöglichen.

Mit unserem Trainingsangebot wollen wir mit den oben geschilderten Tendenzen eine unmittelbare und andersartige Erfahrung entgegensetzen:

Thaiboxen ist eine sportlich-kämpferische Auseinandersetzung zweier Opponenten mit dem Ziel, den Gegner mit erlaubten Mitteln und unter Beachtung der Regeln so oft wie möglich zu treffen, ohne selbst getroffen zu werden. Dabei sind nicht die Schädigung des Gegners Bewertungsgrundlage, sondern die Zahl und die Qualität der einzelnen Aktionen. Das bedeutet:

In Wettkämpfen berücksichtigen die Punktrichter nicht nur die Treffer, entscheidend sind genauso Kondition, Effizienz und technisches- und/oder taktisches Verhalten.

An allererster Stelle jedoch- im Training wie im Wettkampf- steht Fairness!!!

Qualifizierte Partnerschulenfinden sie unter: www.dkko.de

Dirk schwarz

Präsident der DKKO (DeutscheKampfkunst Organisation)